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Voll vernetztes Herzblut: Porsche setzt im 911 auf digitales Leben

Porsche Track Precision App im Anwendungsbeispiel.  Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche
Seit Anfang dieses Jahres ist der neue Porsche 911 offiziell bestellbar. Der 992, so die Typbezeichnung der achten „Elfer“-Generation, ist leistungsstärker und „bulliger“ als seine Ahnen. „Der 911 ist der Kern und das Herzblut unserer Marke“, unterstreicht Baureihenleiter Thomas Krickelberg. Neu ist sein voll vernetztes digitales Innenleben. Als erster Porsche steht der Typ 992 auf der neuen MMB-Plattform (Modularer Mittelmotor-Baukasten). Im Motorraum haben die Entwickler Platz für eventuelle Hybridsysteme gelassen. Ob es diese beim 911er tatsächlich geben wird, ist offiziell noch nicht bekannt.


Unter der neu entwickelten Karosserie und hinter dem neuen Interieur verbergen sich 80 Steuergeräte (plus 13 Prozent gegenüber dem 991) und zwei Kilometer Kabelstränge. 17 000 Funktionen des Fahrzeugs überwacht die 992-Elektronik. Sie sind gewissermaßen das Nervensystem des Sportwagens. Für die Vernetzung nach außen sorgt eine fest installierte Sim-Karte mit LTE-Standard. Der 992 ist permanent online, außer der Fahrer wünscht dies explizit nicht und stellt es im Menü ab. Nach Porsche-Angaben sind alle Apps einzel abschaltbar, mit Ausnahme der Notruf-Funktion. Online-Navigation in Echtzeit und das Nutzen von Schwarmdaten, beispielsweise Warnungen vor Unfallstellen oder Glatteis, sind neben den umfangreichen Entertainment-Anwendungen das Kernstück des Bordsystems namens PCM (Porsche Communication Management). Am Smartphone können 992-Fahrer über die Connect App Zugriff auf einige Funktionen des Fahrzeugs erlangen und diese verwalten.

Für besonders sportliche Fahrer verpasst Porsche seiner Track Precision App im Verlauf des März ein Update. Mit der Anwedung werden Rundenzeiten dokumentiert und analysiert. Neue Strecken können über Kartenmaterial oder GPS-Daten eigenständig hinzugefügt werden. Die aktuelle Version der Anwendung für iOs- und Android-Smartphones unterstützt Fahrzeuge, die mit dem Porsche Communication Management (PCM) in der Version 4.0 und zudem mit Connect Plus und Sport-Chrono-Paket ausgestattet sind. Weitere Apps aus dem Hause Porsche runden das digitale Angebot ab: der Assistenz Porsche 360+, das Routenprogramm Porsche Road Trip sowie der Emissions-Kalkulator „Porsche Impact“.

Auf ein besonderes analoges Detail verzichteten die Entwickler im 992 jedoch nicht: Im Cockpit blickt der Fahrer weiterhin auf einen klassischen Drehzahlmesser – nebst vier digitalen Anzeigen. Mit dieser Traditon wollte man bei Porsche offensichtlich auch im digitalen Zeitalter nicht brechen. (ampnet/blb)

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Geschwindigkeits- und Zeitanzeige der Porsche Track Precision App. Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche Geschwindigkeits- und Zeitanzeige der Porsche Track Precision App. Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche Geschwindigkeits- und Zeitanzeige der Porsche Track Precision App. Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche Geschwindigkeits- und Zeitanzeige der Porsche Track Precision App. Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche Geschwindigkeits- und Zeitanzeige der Porsche Track Precision App. Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche Geschwindigkeits- und Zeitanzeige der Porsche Track Precision App. Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche Geschwindigkeits- und Zeitanzeige der Porsche Track Precision App. Foto: Auto-Medienportal.Net/Porsche

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