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Kinderautositze: Darauf müssen Sie achten

Volkswagen Logo. Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Bevor Eltern ihren neugeborenen Nachwuchs aus der Klinik mit nach Hause nehmen dürfen, wird die korrekte Montage der Babyschale durch das Krankenhauspersonal überprüft – und das hat auch seinen Grund: Laut Statistik saß etwa ein Drittel aller bei Verkehrsunfällen verletzten Babys und Kleinkinder in einem unzureichend gesicherten Kindersitz. Wer mit seinem Nachwuchs auf grosse Fahrt gehen möchte, sollte sich daher sorgfältig über Sicherheitsmassnahmen, Nutzungsvorschriften und die korrekte Montagetechnik informieren.



In Bezug auf die Auswahl des richtigen Kindersitzes ist nicht das Alter, sondern das Gewicht des kleinen Mitfahrers entscheidend. Grundsätzlich lassen sich die unterschiedlichen Modelle in vier Gruppen von 0+ bis III einteilen:
•    Gruppe 0+: In die Gruppe 0+ fallen die klassischen Babyschalen für Säuglinge mit einem Gewicht von bis zu 13kg. Babyschalen werden entgegen der Fahrtrichtung montiert.
•    Gruppe I: Kindersitze der Gruppe I bieten Kleinkindern von einem Körpergewicht zwischen 9 und 18kg maximale Sicherheit. Sie sind in der Regel mit einem sog. "Hosenträgergurt" ausgestattet, der so straff wie möglich sitzen sollte. Die meisten Kinder sind 4 oder 5 Jahre alt, wenn es Zeit für das nächstgrössere Modell ist.
•    Gruppe II: Kinder mit einem Gewicht zwischen 15 und 25kg können bereits auf Sitzerhöhungen umsteigen, die durch einen Dreipunktgurt gesichert sind. Wichtig ist, dass der Gurt nicht zu nah am Hals verläuft und im Beckenbereich ein Verrutschen des Kindes verhindert. Für den maximalen Schutz sollten Sitzerhöhungen ausschliesslich mit Rückenstütze montiert werden.
•    Gruppe III: Sitzerhöhungen der Gruppe III sind für Kinder zwischen 22 bis 36kg geeignet. Viele Hersteller bieten auch sog. "mitwachsende" Sitze für Kinder ab 15kg an, wodurch die Gruppen II und III kombiniert werden können.

Nur, wenn ein Kindersitz den grundlegenden Sicherheitsanforderungen entspricht, wird das europäische Prüfzeichen ECE verliehen. Die Normen ECE-R44/03 und ECE-R44/04 gelten nach wie vor als sicher, auch wenn es seit 2013 eine weitere Zulassung gibt: Die ECE-R129 bezeichnet das Siegel für den sog. "i-Sitz" (Isofix-Sitz). I-Sitze gelten als besonders sicher, da sie über ein spezielles Befestigungssystem mit dem Auto verbunden sind und mittels einfacher Klicktechnik montiert werden. Obgleich die i-Sitze gegenwärtig das Maximum an Schutz für kleine Mitfahrer darstellen, sitzt das Kind auch in einem herkömmlichen altersgerechten Autositz absolut sicher, sofern er richtig ausgewählt und korrekt montiert ist. Daher sollten neben der Gewichtsklasse und dem Prüfsiegel auch folgende Überlegungen in die Kaufentscheidung einbezogen werden:
•    Autotyp: Idealerweise wird ein Sitz ausgewählt, der mit allen Fahrzeugtypen (auch Taxi, Zweitwagen, Fahrzeug der Grosseltern, Tanten etc.) kompatibel ist.
•    Bedienungsanleitung: Falls die Bedienungsanleitung ohne Hilfe vom Verkäufer nicht verständlich ist, sollte ein anderer Sitz gewählt werden.
•    Montage: Insbesondere bei Sitzen, die häufig das Auto wechseln, ist eine schnelle und sichere Montage wichtig.

Wird ein neuer Kindersitz angeschafft, sollte die komplette Montage vor Ort im Fachgeschäft am eigenen Fahrzeug durchgespielt werden. Hier haben Eltern die Möglichkeit, aufkommende Fragen direkt zu stellen und Kinder können den neuen Sitz ausprobieren und testen, ob sie sich wohlfühlen. Bei der Montage sollte die Bedienungsanleitung zurate gezogen und vor allem bei Fahrzeugen mit Airbag sind die entsprechenden Empfehlungen zu befolgen. Der Kindersitz sollte sich kippsicher und stabil auf dem Fahrzeugsitz befestigen lassen, ohne zu verrutschen.
Besonders wichtig ist der korrekte Gurtverlauf: Während der Schultergurt mittig über der Schulter liegen sollte, muss der Beckengut möglichst exakt über die Leistenbeuge laufen. Das Kind sollte möglichst straff angegurtet sein, sich jedoch nicht eingezwängt fühlen. Zwischen Gurt und Kind sollte maximal eine flache Hand Platz haben.

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Bildquelle: © Tammydz –  pixabay.com



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