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Nico Rosberg und die Funkregeln in Singapur

Bis zum grossen Preis von Singapur sah es für den bis dato WM-Führenden Nico Rosberg richtig gut aus in der Formel 1. Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden. Während des Rennens in Singapur gab es zahlreiche Schwierigkeiten, die insbesondere Nico Rosberg und seinem Team zu schaffen machten. Grund für die Probleme und vor allen Dingen für die große Verwirrung beim einzigartigen Nachtrennen waren die neuen Regelungen, die ab sofort für den Funkverkehr bei der Formel 1 gelten. Nicht selten war aus der Fahrerkabine der Satz zu hören „Darfst Du mir das jetzt sagen?“



Gerade bei den beiden Konkurrenten Lewis Hamilton und Nico Rosberg wurde dieses Szenario nun zum grossen Glücksbringer für den einen und zum absoluten Pech für den anderen. Nach nur 15 Runden musste Rosberg seinen Wagen in die Box stellen, während Hamilton ganz locker zum Sieg fuhr. Doch was genau war in Singapur eigentlich los und warum findet die Presse wie hier keine tröstenden Worte für den Pechvogel?

Probleme über Probleme für Rosberg

Erste Anhaltspunkte dafür, dass es für Nico Rosberg in Singapur wohl vielleicht nicht so gut laufen würde, gab es bereits vor dem eigentlichen Rennen. So musste der Mercedes-Fahrer bereits in der Aufwärmrunde in der Box bleiben, da die Elektronik plötzlich nicht mehr mitspielen wollte.
Sämtliche Funktionen waren davon betroffen, mit Ausnahme der Gangschaltung. Dennoch war es dem Deutschen schlussendlich möglich, in Singapur an den Start zu gehen. Zwar musste er sich damit zufriedengeben, als Letzter loszufahren, doch bis zu diesem Zeitpunkt standen die Formel 1 Wetten bei bet365 noch recht gut für Nico Rosberg. Leider wollte aber dann in den nächsten 15 Runden wirklich gar nichts recht klappen für den deutschen Mercedes-Piloten. Angefangen damit, dass er ohnehin ständig dem Feld hinterherfuhr, über die strikten Regelungen für den Funkverkehr bis hin zum schlussendlichen Komplettausfall war es ein mehr als ärgerliches Unterfangen für Rosberg. In der 15. Runde schlussendlich musste er dann in die Box, da der Mercedes einfach nicht mehr wollte. Wie genau hier nun die neuen Funkregelungen ins Spiel kommen, ist schnell erklärt. Da selbst technische Hinweise aus der Box als unerlaubte Hilfe angesehen werden können, ist es äusserst schwierig, hier eine anständige Kommunikation per Funk zu betreiben. Das wiederum ist jedoch für den Fahrer natürlich ein immenses Problem, wie sich am jüngsten Beispiel in Singapur zeigt. Und das ist Anlass genug für Grössen wie den Motorsportchef von Mercedes, Toto Wolff, gleich einmal Öl ins Feuer zu giessen. Dieser fordert nun eindringlich, die strengen Funkregeln für die Saison 2015 noch einmal zu überdenken, was angesichts der Ereignisse in Singapur auch nur verständlich ist.

Die aktuelle Tagespresse hingegen findet kein allzu grosses Mitleid für Nico Rosberg. So wird dem nun WM-Führenden Lewis Hamilton von allen Seiten überschwänglich gratuliert zu seinem Sieg, während es für Rosberg kaum tröstende Worte gibt. Dabei wird in erster Linie auf die starke Konkurrenz
innerhalb des Rennstalls hingewiesen, die wohl nicht immer vorteilhaft für Mercedes selbst ist. Doch eines ist dabei ebenso klar, die beiden Kontrahenten trennen lediglich drei Punkte voneinander, sodass es auch nach Singapur weiterhin sehr spannend in der Formel 1 bleibt. Wer sich nun einen Eindruck vom Rennen in Singapur verschaffen will, wird am nachfolgenden Video seinen Spass haben:



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