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Volkswagen knackt die Neun-Millionen-Marke

VW-Chef Martin Winterkorn. Foto: Auto-Medienportal.Net
Der Volkswagen-Konzern ist seinem Ziel, 2018 größter Autohersteller der Welt zu werden, ein Stück nähergekommen. Im vergangenen Jahr wurden erstmals mehr als neun Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Damit legten die Verkäufe gegenüber 2011 um 11,2 Prozent zu. Während die europäischen Länder schwächeln, entwickeln sich neben China die USA immer stärker zu Kernmärkten.


So bekommen die Besucher der North American International Auto Show (14. - 27.1.2013) in Detroit auch als Weltpremiere das siebensitzige Midsize-SUV mit dem Namen Cross Blue präsentiert. Noch will VW aber erst einmal die Reaktionen auf die Studie Blue abwarten. Eine Entscheidung fallen soll in diesem Jahr auf jeden Fall über ein mögliches günstiges Einstiegsmodell für Länder wie China oder Indien fallen. Dies kündigte Konzern-Boss Martin Winterkorn gestern am Vorabend der NAIAS in Detroit an.

In Nordamerika steigerte das Unternehmen die Auslieferungen im vergangenen Jahr um über 170 000 Fahrzeuge (+ 26,2 %) auf 841 500. Dazu trugen nicht nur VW, Porsche und Audi bei, sondern auch Bentley und Lamborghini verzeichneten neue Rekordwerte in der Region. Der britische Luxusauto-Hersteller verkaufte im vergangenen Jahr 2310 Autos in Nordamerika, das ist eine Steigerung gegenüber 2011 um 23 Prozent. Noch stärker fiel das Wachstum beim italienischen Sportwagenhersteller mit 510 verkauften Autos und einem Plus von fast 53 Prozent aus. Jeder vierte Lamborghini ging damit über den Atlantik. Auch die Motorradmarke Ducati setzte mit 13 500 Motorrädern fast jedes dritte Modell in Nordamerika ab. Für Porsche sind die USA mittlerweile ebenfalls der größte Einzelmarkt. Im vergangenen Jahr setzten die Stuttgarter dort 35 043 Sportwagen ab und damit 20,7 Prozent mehr als im Vorjahr. So nutzt auch Porsche die Detroiter Automesse für eine Weltpremiere, die des Cayenne Turbo S als Topmodell der Baureihe.

Ein Sorgenkind aber bleibt im Konzern: Seat. Der Absatz der spanischen Marke ging im vergangenen Jahr weltweit um 8,3 Prozent auf 321 000 Einheiten zurück. Deutliche Zuwächse wie in Deutschland (+ 22,5 %) oder Mexiko (+ 16,5 %) sind da nur ein schwacher Trost. Die Frage nach den Zielvorgaben für Seat beantwortet der Konzernvorsitzende entsprechend lapidar: Möglichst schnell wieder Gewinn machen. (ampnet/jri)

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