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Turbo-Upgrade: Möglichkeiten des Auto-Tunings

Fahnen der Konzernmarken vor dem Verwaltungshochhaus am VW-Stammsitz Wolfsburg. Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

Tiefer, schneller, breiter – Auto-Tuning ist längst in Deutschland angekommen und die Gruppe der Begeisterten wächst. Glänzende Felgen, ein satter Sound und ordentlich Power unter der Motorhaube gehören zum Tuning einfach dazu. Doch welche Möglichkeiten gibt es hierzulande, sein geliebtes Gefährt aufzumotzen und wo liegen die Grenzen?



Tuning ist längst nicht mehr nur den Werkstätten vorbehalten. Zahlreiche Autohalter selbst kommen in den Genuss des Auto-Tunings und verpassen ihren Fahrzeugen individuelle Verbesserungen aller Art. Doch Vorsicht, nicht alle Änderungen am Wagen sind erlaubt oder bedürfen im besten Fall einer amtlichen Meldepflicht. Grundsätzlich sind alle Tunings untersagt, die die Sicherheit von Fahrer, Mitfahrern und Straßenverkehr gefährden. Zudem müssen sie den Gesetzen der Straße, also der StVZO, entsprechen.

Auto-Tuning ist dabei längst keine einsame Sache. Wer sein Hobby auslebt, der findet Platz in einer riesigen Gemeinschaft aus Entwicklern, Tüftlern und Handwerkern. Die Tuningmöglichkeiten sind dabei so vielfältig, wie die einzelnen Autobereiche selbst. Dabei kann es sich um kleine Veränderungen handeln, die von außen kaum auffallen und Kompletttunings, die die gesamte Optik des Autos aufbessern. Ob ein neuer Auspuff, eine tiefergelegte Front oder neuer Lack, tunen ist fast überall möglich. Unterschieden werden hierbei folgende Tuningbereiche:

  • Das Karosserie-Tuning
    Ob ein Spoiler, das Tieferlegen oder ein Komplettumbau – hier ist eine Menge möglich

 

  • Das Motor-Tuning
    Besserer Sound, höhere Leistung oder spritsparend – so wird hier getunt

 

  • Das Fahrwerk-Tuning
    Tieferlegungsfedern und Gewindefahrwerke – neue Fahreigenschaften garantiert

 

  • Das Interieur-Tuning
    Sportlenkrad und Innenverkleidung – hier wird die Wohlfühlzone aufgemotzt

 

  • Die Beleuchtung
    Ob Frontblinker, Rück- oder Seitenleuchten – hier werden die Scheinwerfer getunt

Während Tunings an der Aussenverkleidung im Trend liegen, ist ein besonders gern modifizierter Bereich jener unter der Haube: Am Motor. Denn wer trotz Wunsch nach mehr PS nicht gleich ein neues Auto kaufen will, der nimmt sich den Motor vor, um die Leistung zu maximieren. Mit passenden Verbesserungsmöglichkeiten wie dem 2.0 tfsi Turbo Upgrade können Leistung und Drehmoment spürbar erhöht werden. Motor-Upgrades können zudem für einen geringeren Verbrauch umgebaut werden und stossen je nach Verbesserung einen angenehmen Sound aus.

Unterschieden wird beim Motor-Tuning zwischen klassischer Variante, also das Bearbeiten von Ansaugtrakt, Nockwelle, Vergaser oder Einspritzung. Das elektronische Tuning hingegen bezeichnet die Steigerung der Leistung mittels Software oder zusätzlichem Steuergerät.

 

Natürlich steht auch beim Auto-Tuning die Sicherheit im Vordergrund. Rechtliche und finanzielle Folgen können jedoch durch verantwortungsbewusstes Handeln vermieden werden. Damit die Sicherheit auch bei erheblichen Eingriffen sowohl im Um- als auch Anbau des Fahrzeugs gewährleistet werden kann, müssen Änderungen kontrolliert werden. Prüfzeugnisse und amtliche Nachprüfungen sind deshalb regelmäßig durchzuführen und vorzulegen.

Wer die Sicherheitsbestimmungen beachtet, kann sich beim Auto-Tuning frei entfalten und hinter getönten Scheiben und besonders sportlichem Spoiler ein völlig neues Fahrgefühl geniessen.

 

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Auto Occasionen suchen und finden. Autoinserate aktualisiert: 27.04.2017

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