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Tipps für den optimalen Schutz des Autos gegen Hagel, Diebstahl & Co.

Freizeitskipper. Foto: Auto-Medienportal.Net/Le Boat/Holger Leue

Es bringt uns von A nach B, es bietet Stauraum für all unsere Einkäufe und es beschert uns ein großes Stück Freiheit – die Rede ist vom Auto. Steht der Kauf eines neuen Fahrzeuges an, tauchen viele Fragen auf. Wieviel darf es kosten? Welche Marke soll es sein? Und welche Ausstattung sollte es haben? Haben wir dann endlich den Schlüssel zu unserem neuen, fahrbaren Untersatz in der Hand, möchten wir natürlich so lange wie möglich Freude daran haben. Es gilt also, das Auto so gut wie möglich gegen äußere Einflüsse und Gefahren zu schützen. Dazu zählen zum Beispiel Hagel, Hitze, Vogelkot, ein Marder oder auch Diebe, die das Fahrzeug entwenden möchten. Nachstehend gibt es daher ein paar Infos zu einzelnen Gefahren rund um das Auto und wie man sich bestmöglich davor schützt:

Schutz gegen Diebstahl
Egal, ob im Urlaub oder sogar im Wohnort – Autodiebstähle sind keine Seltenheit. In der Schweiz sind es laut der Versicherung AXA vor allem Fahrzeuge der Marke VW, die bei Langfingern beliebt sind. Generell haben es Diebe besonders auf Luxusmarken abgesehen. So kann man sich schützen:
• Der beste Schutz gegen Autodiebstahl ist immer noch die Garage. Im Optimalfall verfügt sie über ein hochwertiges Tor. Wer keine Garage hat, sollte das Fahrzeug zumindest an gut ausgeleuchteten Straßenabschnitten abstellen oder sich belebte Ecken aussuchen, in der ein Diebstahl schnell auffallen würde. Direkt am Straßenrand an einer einsamen Ecke sollte es nicht geparkt werden.
• Wer verdächtige Personen zu Fuß oder in Fahrzeugen entdeckt, die immer wieder die Gegend aufsuchen und möglicherweise sogar Fotos knipsen, sollte sich die Kennzeichen notieren und die Polizei informieren.
• Der Zündschlüssel des Wagens sollte stets abgezogen werden – auch wenn man nur kurz 5 Minuten in einem Haus oder Laden ist. Außerdem muss das Lenkradschloss immer einrasten.
• Besitzt das Fahrzeug eine Diebstahl-Warnanlage, so sollte diese auch aktiviert werden.
• Das Auto muss immer abgeschlossen werden. Beim Verlassen des Fahrzeuges gilt es außerdem darauf zu achten, dass auch alle Fenster und Türen, das Schiebedach und der Kofferraum zu sind. Auch der Tankdeckel sollte verschlossen sein, damit Diebe nicht unbefugt Benzin oder Diesel entwenden können.
• Der Ersatzschlüssel sollte nie im Auto selbst zurückgelassen werden und auch nicht in unbeaufsichtigten Jacken oder Taschen, wie beispielsweise in einem Restaurant oder in einer Umkleidekabine. Schlüssel sollten auch in der eigenen Wohnung nicht an typischen Orten wie in der Garderobe aufbewahrt werden, um es Dieben nicht allzu leicht zu machen.
• Wer einen Schlüssel verloren hat, sollte dies umgehend einer Fachwerkstatt melden. Diese kann den Schlüssel sperren.

Schutz gegen Hagel
Immer wieder brechen heutzutage Unwetter herein. Auch hier gilt: Der beste Schutz ist natürlich eine Garage. Nicht jedem steht dieser Luxus jedoch offen, sodass viele ihr Auto unter freiem Himmel parken müssen. Dann gibt es noch folgende Möglichkeiten, um das Fahrzeug vor den scharfen Hagelkörnern zu schützen:
• Abdeckplanen oder Pelerinen sind eine gute Lösung gegen Hagel. Sie sind heutzutage bereits in verschiedenen Ausführungen verfügbar – von einer einfachen Frontscheibenabdeckung bis hin zu einer Vollgarage.
• In absoluten Notsituationen können Wolldecken oder eine Luftpolsterfolie Abhilfe schaffen und über die wichtigsten Autoteile wie die Windschutzscheibe oder das Dach gezogen werden. Bei starkem Wind besteht hier allerdings die Gefahr, dass diese Utensilien vom Wind fortgetragen werden. Sie sollten daher sehr gut am Wagen befestigt werden.
• Eine weitere Möglichkeit sind Hagelnetze. Diese engmaschigen Netze können an Hauswänden oder Pfosten angebracht werden.

Schutz gegen Marder
Ein unliebsamer Gast, der hin und wieder sein Unwesen unter der Motorhaube treibt, ist der Marder. Auch hierbei ist eine Garage der beste Schutz. Im Folgenden gibt es ein paar weitere Tipps für einen guten Schutz des Fahrzeuges:
• Eine relativ einfache Möglichkeit sind Ummantelungen aus Hartkunststoff für Zünd- und andere Elektrokabel. Damit lassen sich jedoch nicht alle Bestandteile des Motors vor Bissattacken schützen.
• Auch spezielle Duftstoffe können kurzfristig helfen. Sie verfliegen jedoch sehr schnell wieder und müssen daher regelmäßig erneuert werden.
• Schallwellen im Ultraschallbereich empfinden Marder ebenso als sehr störend. Nehmen die Nager solche wahr, halten sie sich daher von Autos fern. Ultraschall- und Elektroschockgeräte sind daher ein guter Marder-Schutz.
• Manche Tiere gewöhnen sich jedoch recht rasch an die unliebsamen Frequenztöne. Ist dies der Fall, helfen nur noch Elektroschockanlagen. Diese bestehen aus kleinen Kontaktplättchen aus Metall, die auf der Unterseite des Wagens angebracht werden. Stößt ein Marder an eines dieser Plättchen, bekommt er einen elektrischen Schlag versetzt.
• Hat ein Marder zugebissen, sollte danach stets der Motor gereinigt werden, denn die Tiere hinterlassen Duftstoffe, die weitere anlocken.

Schutz gegen Vogelkot
Auch für Vögel sind Autos ein begehrtes Ziel, wodurch schnell Schäden am Lack entstehen können. Hier gilt einmal mehr: Der beste Schutz ist die Garage. Wer das Auto unter freiem Himmel parkt, sollte es zumindest nicht unter einen Baum stellen. Denn neben Vogelkot können auch herabtropfender Harz oder andere Insekten dem Fahrzeug ordentlich zusetzen.

Schutz gegen Hitze
Schließlich ist auch Hitze ein bekanntes Problem, denn im Sommer erhitzen sich Fahrzeuge oft mitunter auf über 60 Grad. Die Folge: Die Konzentration der Autofahrer lässt nach, Unfälle sind keine Seltenheit. Daher gilt:
• Das Auto sollte wenn möglich im Schatten geparkt werden.
• Eine Sonnenschutzmatte kann helfen, den Innenraum vor Hitze zu schützen. Auch die Winterthermoschutzfolie ist immer noch besser als gar kein Schutz.
• Vor der Fahrt sollten alle Türen und das Schiebedach geöffnet werden und das Fahrzeug gut durchlüftet werden.
• Vor der Inbetriebnahme sollte die Lüftung auf die höchste Stufe gestellt werden.
• Kinder oder Tiere sollten nie alleine im Wagen zurückgelassen werden.  

Fotos: Pixabay.com



Freizeitschiffer in einer Schleuse. Foto: Auto-Medienportal.Net/Le Boat/Holger Leue Freizeitschiffer in einer Schleuse. Foto: Auto-Medienportal.Net/Le Boat/Holger Leue Freizeitschiffer in einer Schleuse. Foto: Auto-Medienportal.Net/Le Boat/Holger Leue

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Auto Occasionen suchen und finden. Autoinserate aktualisiert: 27.07.2021

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