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Las Vegas 2019: Bosch zeigt autonomes Shuttle

Bosch Shuttle-Konzeptfahrzeug. Foto: Auto-Medienportal.Net/Bosch
Für autonome Shuttle-Fahrzeuge liefert Bosch Komponenten und Systeme zur Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung. Auch Mobilitätsdienste wird das Unternehmen künftig anbieten. Dazu gehören sowohl Buchungs-, Sharing- und Vernetzungsplattformen, Parkplatz- und Ladeservices sowie Softwarelösungen für das Verwalten und Warten der Fahrzeuge. Auf der weltweit größten Elektronikmesse, der CES 2019 in Las Vegas (8.-11.1.2019), zeigt Bosch seine Lösungen für diese Art der Fortbewegung in einem Konzeptfahrzeug.


Gebucht werden sollen die Shuttles per Smartphone. Im Hintergrund erkenne ein Algorithmus, welches Fahrzeug am schnellsten am gewünschten Standort ist und welche anderen Nutzer eine ähnliche Strecke fahren wollen. Nutzen möglichst viele Fahrgäste ein und dasselbe Shuttle, soll die Fahrt für jeden günstiger werden. Gleichzeitig reduziert sich das Verkehrsaufkommen in Städten und die Umwelt werde entlastet. Bosch entwickelt hierfür die notwendigen Software-Plattformen. Fährt das Shuttle am gewünschten Abholort vor, soll sich der Nutzer ebenfalls per Smartphone identifizieren können.

Darüber, wie weit die Batterieladung reicht und wo neuer Strom geladen werden kann, soll der Convenience-Charging-Service von Bosch informieren. Dazu verknüpfe der Service Fahrzeuginformationen wie den aktuellen Batterieladungsstand und beispielsweise den Energieverbrauch durch Heizung und Klimaanlage mit Daten aus dem Umfeld, wie einer Stau- und Wettervorschau, zu einer Prognose der Reichweite. Convenience Charging soll zudem Ladestationen finden und sie vorab reservieren können. Dazu soll auch ein einheitliches Zahlungssystem etabliert werden.

Bosch entwickelt und fertigt zum Beispiel Radar-, Video- und Ultraschallsensoren, Bremsregelsysteme und elektrische Servolenkungen für die Automatisierung. Mit vorausschauenden Straßenzustands-Services von Bosch sollen automatisierte Fahrzeuge vorab wissen, welche Umfeldbedingungen vorherrschen. Die Straßensignatur ist ein kartenbasierter Lokalisierungsservice, mit dem automatisierte Fahrzeuge ihre Position in der Fahrspur zentimetergenau bestimmen können sollen.

Bosch hat den Innenraum seines Konzeptfahrzeugs mit Platz für vier Fahrgäste konzipiert. Die Passagiere sitzen sich gegenüber. Das Infotainment übernehmen Bildschirme, die entweder jeder Fahrgast für sich oder mehrere Passagiere gemeinsam nutzen. Smartphones nutzen das bordeigene WLAN und lassen sich mit dem Infotainment verbinden. Der Concierge-Service versorgt die Fahrgäste jederzeit mit Empfehlungen, Reservierungen, Wetterberichten und Reisehinweisen. Am Zielort angekommen, sollen Passagiere ihre Fahrt mit dem e-Payment-Service von Bosch bezahlen können.

Hat ein Fahrgast etwas im Shuttle vergessen, soll ihn das Shuttle direkt per Smartphone informieren können. Die Kameras sollen auch erfassen können, ob das Shuttle-Fahrzeug eine Reinigung braucht und diese umgehend veranlassen. Mittels Sensoren überwacht das Shuttle den Zustand wichtiger Komponenten. So soll das Shuttle einen drohenden Defekt erkennen und rechtzeitig in die Werkstatt fahren. (ampnet/deg)

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Bosch Shuttle-Konzeptfahrzeug. Foto: Auto-Medienportal.Net/Bosch Bosch Shuttle-Konzeptfahrzeug. Foto: Auto-Medienportal.Net/Bosch Bosch Shuttle-Konzeptfahrzeug. Foto: Auto-Medienportal.Net/Bosch Bosch Shuttle-Konzeptfahrzeug. Foto: Auto-Medienportal.Net/Bosch Bosch Shuttle-Konzeptfahrzeug. Foto: Auto-Medienportal.Net/Bosch Bosch Shuttle-Konzeptfahrzeug. Foto: Auto-Medienportal.Net/Bosch

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