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GTÜ testet Felgenreiniger

GTÜ testet Felgenreiniger: Hochglanz aus der Sprühflasche. Copyright: Auto-Medienportal.NetGTÜ
Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat gemeinsam mit der „Auto Zeitung“ zwölf handelsübliche Felgenreiniger in einer Preisspanne zwischen 1,50 und 20 Euro getestet. Dabei kam heraus, dass fest eingebrannten Bremsstaub von keinem konventionellen Felgenreiniger komplett entfernt wird. Aber gute Reiniger bringen im Normalfall tatsächlich mühelos nahezu perfekten Glanz.


Als Testsieger ermittelten die GTÜ-Prüfer das P21S Felgen-Reiniger Power Gel von Dr. Wack, das zum Preis von 19 Euro pro Flasche nicht nur bei der Reinigungsleistung hervorragend abschnitt, sondern auch in Sachen Materialverträglichkeit am besten punktete. Auf den Plätzen der Reihenfolge nach: der neue, säurefreie Alu-Teufel Spezial von Tuga Chemie, X-Plosion Felgenreiniger von Uebler, Sonax Xtreme Felgen Reiniger Plus, Aral Felgen Reiniger Super Shine, Nigrin Felgenreiniger EvoTec, Magic Car Cover Felgenreiniger Power Gel, Liqui Moly Felgen-Reiniger Spezial, Stark Felgenreiniger V12, Lidl W5 Felgen-Reiniger, Sonax Felgen Star Felgenreiniger und Peugeot Technature Felgenreiniger.

Bei normaler Verschmutzung glänzten die Testfelgen mit jedem Mittel makellos, wenn zum Putzen auch noch ein Schwamm verwendet wurde. Starker Dreck ist selbst mit Schwamm schon schwieriger von der Felge zu waschen. Da überzeugten die schwächeren Produkte schon nicht mehr.

Selbst bei nur normal verschmutzten Felgen gibt‘s bei den von der GTÜ als bedingt oder nicht empfehlenswert eingestuften Reinigern Probleme. Nämlich dann, wenn es ohne mechanische Nachbehandlung nur mit starkem Wasserstrahl wieder sauber werden soll. Bei starker Verschmutzung ohne Schwammunterstützung schlägt schließlich die Stunde der wirklich teuren Felgenreiniger. Da glänzten nur noch diejenigen Top-Produkte mit Spitzenbewertungen, die zu Halbliterpreisen von knapp 20 Euro verkauft werden, nämlich das P21S von Dr. Wack, Ueblers X-Plosion sowie das Sonax Xtreme.

Der Beste sollte Pluspunkte im praktischen Umgang sammeln, etwa beim Sprühen oder dem Ablaufverhalten, ohne Gefahrstoffe auskommen, dabei sparsam und möglichst preiswert sein. Insbesondere aber sollte er sich bei der Materialverträglichkeit kaum Schwächen leisten. Wacks P21S sammelte da wichtige Punkte zum Gesamtsieg. Bereits unter den empfehlenswerten Reinigern mit guter bis sehr guter Reinigungsleistung finden sich aber solche, die unter ungünstigen Bedingungen im Labortest größere Schäden an Lack, Alu, Eisen oder Kunststoffstreuscheiben anrichten können.

Die GTÜ rät, die Reiniger möglichst zielgenau auf die Felge aufzusprühen und nach der angegebenen Einwirkzeit mit viel Wasser immer gut abzuspülen. (ampnet/nic)

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Auto Occasionen suchen und finden. Autoinserate aktualisiert: 21.11.2019

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